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Hufrehe/Laminitis (Teil 1)

Was bedeutet Hufrehe/Laminitis?

Zuerst muss ich anmerken, dass sich die Definitionen der Konventionellen Lehrmeinung und die der Ganzheitlichen Hufheilpraktik unterscheiden.

Dabei geht es mir nicht darum jemanden schlecht zu machen, sondern eine andere Sicht auf die Erkrankung zu zeigen.


Konventionell: Entzündung der Lederhaut im Huf von Pferden, Lederhaut und Hornkapsel lösen sich voneinander


Alternativ: Unterversorgung der Strukturen im Huf durch unphysiologische Stellung/Steilstellung des Hufbeins, Schädigung der Aufhängung des Knochens in der Hornkapsel

(Die Erläuterung des ganzen Prozesses ist weitaus umfangreicher, würde aber den Rahmen hier sprengen.) Wodurch entsteht eine Hufrehe?

Verterinärmediziner stellen die These der Stoffwechsel sei der Auslöser. Er produziere Gifte durch überschüssige Eiweiße. Das ist auch der Grund, warum die konventionelle Behandlung den Entzug von Futter vorsieht.


Wir als Hufheilpraktiker gehen von einer „Mechanischen“ Hufrehe aus. Diese entsteht, durch falsches Bearbeiten der Hufe. Das Hufbein rotiert und richtet sich immer steiler aus. Die Fläche der maximalen Belastung, auf der das Pferd steht wird kleiner. Der Zug auf die zwischen Knochen und Kapsel liegende Lederhaut nimmt zu und führt zur Entzündung.

Wird eine Laminitis zu spät erkannt oder falsch behandelt, kann es zur Ablösung des Hufbeins, bis hin zum Hufbeindurchbruch (Hufbein bricht durch die Sohle) oder zum „Ausschuhen“ (Pferd wirft gesamte Hufkapsel ab) kommen.


Grafik: die Grafik zeigt die Hufkapsel mit rotierendem Hufbein(grau), erweiternde Zona Alba(türkis) und Trachten(Streifen) dar




Schau dir Teil 2 zum Thema Hufrehe an Klick


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