Was bedeutet Hufheilpraktik?

Und worin liegt der Unterschied zu anderen Methoden?

In der Hufheilpraktik geht es primär darum, die Ursache des Problems zu finden und nachhaltig zu beheben. Es handelt sich um keine Symptombehandlung. Das Ziel ist immer ein leistungsfähiger Huf ohne permanenten Hufschutz.

Was bedeutet ein leistungsfähiger Huf?

Pferde haben keine Muskeln in ihren Extremitäten, daher muss der Huf als Blutpumpe fungieren, um den Rückfluss zu gewährleisten.

 

Die Hufpumpe

Auffußen: Spreizung des Hufs, die Sohle flacht ab, Unterdruck entsteht 
-> Gefäßerweiterung, Huf füllt sich mit Blut

Abfußen: Huf zieht sich zusammen
-> Gefäße verengen sich und befördern überschüssiges Blut aus dem Huf

Durch eine optimale Blutversorgung in den Extremitäten (inkl. Huf), können die Lymphe ihre essenzielle Arbeit erledigen, nämlich Entgiften.


Viele unterschätzen die Wirkung eines funktionsfähigen Hufs. So kann man durch eine präzise Hufbehandlung Einfluss auf den Stoffwechsel nehmen.

Ekzeme, Allergien oder Ödeme können beispielsweise auf einen trägen, überlasteten Organismus hinweisen.

 

Abgesehen von den Hufen, spielen Ernährung, Haltungsbedingungen, Psyche und Bewegung entscheidende Rollen. 

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